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Channel & Distribution

Frischer Lachs soll per Hyperloop und Drohne anrauschen

Norwegen prüft derzeit, ob sich Lachs durch eine Vakuumröhre transportieren lässt. Damit könnten die Kunden wesentlich schneller mit frischem Fisch versorgt werden als mit herkömmlichen Transportmethoden.

28.05.2018 Roland Freist
Quelle: SINTEF
Quelle: SINTEF

Tesla-Chef Elon Musk hatte die Hyperloop-Technik für den Transport von Personen entwickelt. Doch nun überlegt die norwegische Forschungsorganisation SINTEF , ob sich das System nicht auch für den Transport von frischem Fisch nutzen ließe.

Aktuell haben die norwegischen Lachszüchter große Probleme, ihre Ware schnell und frisch zu den Kunden zu bringen. Schiffstransporte sind langsam, Eisenbahn- und Straßennetz sind in dem dünn besiedelten Land nur wenig ausgebaut. So entstand die Idee, Hyperloop einzusetzen . Das System basiert auf Vakuumröhren, in der Transportkapseln ähnlich wie bei einer Magnetschwebebahn vorangetrieben werden. Eine erste Schätzung für einen Prototyp kommt auf Kosten von rund 20 Millionen Euro. Die Forscher träumen jedoch bereits von einer Verbindung zwischen Trondheim und Paris. Ein Hyperloop-System könnte die rund 1400 Kilometer lange Strecke in etwa einer Stunde zurücklegen.

Norwegen traut sich das Projekt auch deshalb zu, weil das Land viel Erfahrung im Pipeline-Bau besitzt: Unter der Nordsee wurden riesige Gasverbindungen nach Großbritannien installiert.

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