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Data Analytics & Management

Forscher warnen vor Risiken aktueller KI-Technik

Kriminelle, Terroristen oder Schurkenstaaten könnten künstliche Intelligenz (KI) bereits auf dem gegenwärtigen Entwicklungsstand missbrauchen, um erhebliche Schäden anzurichten. Darauf weisen Wissenschaftler in einer Studie eindringlich hin.

07.03.2018 Dirk Bongardt

Die Entwicklung künstlicher Intelligenz hat ein Niveau erreicht, auf dem sie zur Bedrohung werden kann. Davor warnt die Studie „The Malicious Use of Artificial Intelligence“ . Bei den Autoren handelt es sich um 26 Wissenschaftler sowie Mitglieder wissenschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Einrichtungen. Sie fordern Entwickler von KI-Technologien auf, mehr zu tun, um ihre Erfindungen vor Missbrauch zu schützen und empfehlen unter anderem, sich an der Computersicherheit zu orientieren: Dort werden Informationen zu Sicherheitslücken inzwischen erst dann öffentlich gemacht, wenn der Fehler behoben ist.

Schon seit einigen Jahren warnen Forscher vor dem Gefahrenpotenzial, das von künstlicher Intelligenz ausgeht, von möglicherweise manipulierten Wahlentscheidungen bis zu intelligenten Trojanern, die ihren Opfern das Krypto-Geld klauen . Denkbar sind aber auch Szenarien, in denen Terroristen Drohnen manipulieren oder politische Agitatoren mit gefälschten Videos die öffentliche Meinung manipulieren. Die Verfasser der Studie sehen neben den Entwicklern auch die Gesetzgeber in der Pflicht: Sie sollen einen rechtlichen Rahmen schaffen, der die Möglichkeit zum Missbrauch künstlicher Intelligenz minimiert.

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