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Mobile Solutions

"Flutter" kann zwischen den Betriebssystemen flattern

Android oder iOS? So lautet meist die Gretchen-Frage bei der App-Entwicklung. Nun hat Google die erste Beta-Version seines Frameworks zur plattformübergreifenden Programmierung vorgestellt.

14.03.2018 David Schahinian
Quelle: Flutter
Quelle: Flutter

Flutter heißt das Open Source Tool, und es ist vor allem auf schnelle Entwicklungszyklen ausgelegt. Mit ihm soll die Programmierung von iOS- und Android-Apps einfacher werden. Google zufolge eignet es sich gleichermaßen für Einsteiger und Fortgeschrittene und wartet im Vergleich zu den bisherigen Alpha-Versionen mit mehreren Neuerungen auf. Eine davon ist das verbesserte sogenannte Stateful Hot Reload , mit dem Veränderungen getestet werden können, ohne das die vorherige Version überschrieben wird.

Was nicht an Bord ist, lässt sich integrieren: Nach Angaben von Google sind mehr als 1.000 Packages verfügbar, die mit Flutter genutzt werden können. Dazu zählen SQLite, Facebook Connect und Firebase. Es existieren bereits viele mit Flutter erstellte Apps – nicht zuletzt, weil das Framework auch bei Google selbst zum Einsatz kommt. Wann eine offizielle "1.0"-Version veröffentlicht wird, steht noch nicht fest.

Über weitere mobile Betriebssysteme brauchen sich Entwickler indes kaum den Kopf zerbrechen. Laut aktuellen Zahlen der IT-Marktforschung Gartner beherrschte Android 2017 den Weltmarkt Markt mit 85,9 %, Apples iOS lief auf 14 % der im vergangenen Jahr verkauften Smartphones. Weitere Betriebssysteme im mobilen Bereich kommen auf lediglich 0,1 %.