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Data Analytics & Management

Facebook will seine Nutzer offenbar nach Klassen sortieren

Facebook ist spätestens seit der US-Präsidentschaftswahl als Echokammer in Verruf geraten. Der Plan, die Nutzer nun auch noch zu klassifizieren, dürfte das größte soziale Netzwerk nicht gerade beliebter machen.

23.02.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Facebook/Fresh Patents
Quelle: Facebook/Fresh Patents

Bei Plakaten und Postwurfsendungen ist es schon längst üblich: Es wird dort geworben, wo die angepeilten Bevölkerungsschichten leben, z. B. Golfspieler, Kreditbedürftige oder Familien. Ähnliches könnte Facebook jetzt im sozialen Netzwerk vorhaben. Jedenfalls hat das Unternehmen ein Patent für eine Methode eingereicht , mit der sich Nutzer anhand ihrer Daten in Arbeiterklasse, Mittelschicht und Oberschicht aufteilen lassen. Hinweise darauf lieferten beispielsweise die Anzahl internetfähiger Geräte im Haus, die Verbindungsgeschwindigkeit oder Motive geposteter Fotos. Ganz neu ist das bei Facebook nicht: Letztes Jahr war bereits herausgekommen, dass Facebook potenzielle Werbekunden damit lockt, emotionale Notlagen von Teenagern für genau passendes Targeting nutzen zu können.

Nicht nur Justin Rosenstein, Erfinder des Like-Knopfes, warnt jetzt vor Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Auch einstige Facebook-Sponsoren, Google-Mitarbeiter und Ex-Beschäftigte anderer Tech-Unternehmen rufen zum Widerstand auf und haben gemeinsam ein Zentrum für humane Technologie gegründet, das sich der Aufklärungsarbeit verschreiben will.

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