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Startups

EU schafft mehr Risikokapital für Startups

Mit einem EU-weiten Risikokapitaldachfonds sollen Investitionen in innovative Startups gefördert werden. Der Fonds wird mit 410 Millionen Euro unterstützt und soll 2,1 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen mobilisieren.

04.05.2018 David Schahinian
Quelle: Europäische Kommission
Quelle: Europäische Kommission

VentureEU kommt: Der Zugang zu Risikokapital spiele für Innovation eine wichtige Rolle, heißt es bei der EU-Kommission, die das Programm gemeinsam mit dem Europäischen Investitionsfonds auflegt. Der Markt, so die EU-Kommission , sei in Europa bislang unterentwickelt: Während Risikokapitalgeber 2016 rund 6,5 Milliarden Euro in der EU investierten, waren es in den USA 39,4 Milliarden Euro. Nach Schätzungen werden rund 1.500 junge Unternehmen von dem neuen Programm profitieren. Zugute kommen soll es vor allem kleinen und mittleren sowie Midcap-Unternehmen, unter anderem aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien, Digitales, Biowissenschaften, Medizintechnik und Ressourcen- und Energieeffizienz.

Bereits im März 2018 hatte die EU bekanntgegeben, sich mit 50 Millionen Euro an dem deutschen Venture-Capital-Investitionsfonds coparion zu beteiligen. Damit erhöht sich dessen Volumen auf insgesamt 275 Millionen Euro. Gesellschafter von coparion sind das Bundeswirtschaftsministerium und die KfW-Bankengruppe. Ziel dieses Fonds ist es, junge Technologieunternehmen bei ihrem schnellen und nachhaltigen Wachstum zu unterstützen.