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New Tech & Disruptive Technologies

Ein Konsortium erforscht disruptive Innovationen

Radikale und disruptive Innovationen können Unternehmen zu großem Erfolg verhelfen, sind aber in der Entstehung mit klassischen Methoden nur schwer greifbar. Ein Konsortium will nun die besten Vorgehensweisen für die Entwicklung solcher Innovationen finden.

12.01.2018 David Schahinian
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Das auf neun Monate angelegte Projekt startet am 15. Februar unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT und des Werkzeugmaschinenlabors der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen; Partner aus der Industrie können jetzt noch einsteigen. Unter anderem wollen die Forscher herausfinden, welche Rolle neue Innovationsumgebungen wie Inkubatoren, Acceleratoren oder Innovation Labs für die Entstehung disruptiver Innovationen spielen.

Das Konsortium bringt eigene Fragen ein und benennt besondere Herausforderungen. Die Forschungspartner greifen diese in einer europaweiten Benchmarking-Studie auf. Anhand der Studienergebnisse und persönlicher Interviews wird eine Auswahl an Unternehmen getroffen, deren Vorgehensweisen besonders gute Antworten auf die Fragen liefern. Anschließend werden detaillierte Fallstudien erstellt, und am Ende die Unternehmen mit den besten Vorgehensweisen als "Successful-Practice-Unternehmen" ausgezeichnet.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im September noch eine Nummer größer gedacht. In einer Rede nannte er eine "Europäische Agentur für disruptive Innovation" ein mögliches Mittel, um Europas Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter zu stärken.