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Augmented & Virtual Reality

Ein AR-Mikroskop macht Krebszellen sichtbar

Auf der Jahrestagung der American Association for Cancer Research hat Google eine Technologie vorgestellt, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Krebszellen identifizieren soll.

04.05.2018 Quelle: Dirk Bongardt
Quelle: Google
Quelle: Google

"Augmented Reality Microscope" nennt Google die neu entwickelte Plattform. Mit Hilfe einer auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Bildanalyse sollen Ärzte damit unter dem Mikroskop Krebszellen erkennen können. Labore und Krankenhäuser sollen den Forschern zufolge ihre aktuellen Mikroskope kostengünstig zu ARM-Geräten aufrüsten können. Die beim vorgeführten Prototyp eingesetzten Algorithmen können Brustkrebs-Metastasen in Lymphknoten beziehungsweise Prostatakrebs in Prostatektomie-Proben erkennen. Bereiche, in den sie Tumore ausmachen, werden grün umrandet, um die Aufmerksamkeit des Pathologen dorthin zu lenken. ARM soll aber auch anderes optisches Feedback bieten können, etwa Text, Pfeile oder Animationen.

Digitale Innovationen setzen sich seit einigen Jahren zunehmend auch in der medizinischen Diagnose und Therapie durch. So hilft IBMs digitaler Assistent "Watson" den Ärzten an der Uniklinik Marburg bei der Diagnose seltener Erkrankungen, an der Medizinischen Universität Wien wertet eine künstliche Intelligenz (KI) Netzhautscans aus und diagnostiziert so mit hoher Zuverlässigkeit Diabetes und andere Erkrankungen, und immer häufiger lassen sich Chirurgen von Robotern bei minimalinvasiven Eingriffen assistieren.