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Channel & Distribution

eBay kommt mobilen Käufern entgegen

Mit der Ankündigung, Schritt für Schritt von PayPal auf Adyen umzusteigen, folgt eBay den Trends beim Onlineshopping: Über die Hälfte aller Käufe werden bereits jetzt mobil getätigt.

19.02.2018 Isabelle Reiff

Dem US-Bezahlriesen PayPal bescherte die Mitteilung einen Einbruch an den Aktienmärkten: eBay wird sich von seinem langjährigen Partner trennen und zum kleineren Online-Zahlungsanbieter Adyen wechseln. Das in den Niederlanden gegründete Startup bietet Unternehmen Backend-Zahlungsdienste einschließlich Kreditkartenverarbeitung und Point-of-Sales-Systeme. Zu den Kunden zählen nach eigenen Angaben bereits acht der zehn größten Internetunternehmen, darunter Facebook, Uber und Netflix. Adyen setzt bei seinem E-Payment auf Tokenisierung; Die Eingabe expliziter Kartendaten erübrigt sich dadurch, Wiederholungskäufer können den Bezahlvorgang mit einem Klick abschließen. Das kommt vor allem in der wachsenden Gemeinde der mobilen Shopper gut an: 52 % des globalen E-Commerce finden bereits auf mobilen Geräten statt, so eine Adyen-Studie . Am meisten Geld geben dabei Nutzer von Tablet-PCs aus.

eBay will mit dem Schritt seine Auktionsplattform auch für Händler attraktiver machen, denn die hohen PayPal-Transaktionsgebühren fallen dann weg. In einer E-Mail an die Kunden heißt es: "[Dadurch werden] Verkäufer mehr Käufer erreichen und sich die Umsätze erhöhen." Allerdings, so das Schreiben weiter, sollten "Verkäufer (...) damit rechnen, dass sie eBay einige zusätzliche Zahlungsinformationen zur Verfügung stellen" müssen.