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E-Commerce

E-Books stehen an Schulen vor dem Durchbruch

Der Anteil von E-Books an den Erlösen auf dem Schulbuchmarkt könnte bis 2021 auf fast 40 % steigen.

26.02.2018 Dirk Bongardt
Quelle: PwC Communications
Quelle: PwC Communications

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger würden den zunehmenden Einsatz von E-Books im Unterricht begrüßen. Bei Eltern von schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmungsrate bei 59 %, und von den Erwachsenen, die selbst E-Books lesen, halten sogar 68 % deren Einsatz im Schulunterricht für sinnvoll. Gewicht und Platzbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Büchern sind für die Befürworter die wichtigsten Argumente, aber auch die Möglichkeit, das Lehrmaterial immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, spräche für elektronische Bücher. Eine schneller Schwenk hin zu elektronischen Publikationen könnte für viele Schulbuchverlage allerdings zu einer Herausforderung werden: Noch im vergangenen Jahr entfielen 95 % der Umsätze in der Branche auf klassische Printprodukte.

Außerhalb des Bildungssektors entwickelt sich der Markt für E-Books nur langsam: Die elektronischen Bücher trugen 2014 lediglich etwa 8 % zum Umsatz der Verlage bei. Dieser Wert soll laut einer Studie des Verbands der Internetwirtschaft bis 2019 auf etwa 15 % steigen. Der Grund für das gebremste Wachstum dürfte in Vorbehalten sowohl auf Verbraucher- als auch auf Verlegerseite liegen – nicht zuletzt Produktpiraterie stellt die Verlage vor Herausforderungen.