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Future Mobility

E-Autos: Neue Technologie verspricht Reichweite bis 1.000 Kilometern

Norwegischen Forschern könnte ein Durchbruch in der Akkuentwicklung gelungen sein. Sollte es ihre Technologie bis zur Marktreife schaffen, könnten Elektroautos eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern mit einer Ladung erreichen.

30.07.2018 Quelle: t3n Kim Rixecker
E-Autos_teaser
Ladestation für Elektroautos. (Foto: Shutterstock)

Smartphones, die erst nach mehreren Tagen an die Steckdose müssen, oder Elektroautos, die es auf eine Reichweite von 1.000 Kilometern bringen, sind mit derzeitigen Akkus nicht drin. Das könnte sich jedoch bald ändern. Forscher des norwegischen Institute for Energy Technology (IFE) haben nach eigenen Angaben eine Technologie entwickelt, mit der Akkus die drei- bis fünffache Ladekapazität im Vergleich zu heute gängigen Akkutechnologien erreichen sollen.

Bei ihrer Technologie ersetzen die Forscher Graphit in Lithium-Ionen-Akkus durch Silizium. Durch den Einsatz von Silizium ist zwar eine größere Energiedichte möglich, allerdings führt der Einsatz des Stoffes zu Problemen, da er sich beim Aufladen ausdehnt und bei der Entladung zusammenzieht. Den norwegischen Forschern ist es jedoch unter Laborbedingungen gelungen, die negativen Aspekte durch den Einsatz von Nanopartikeln einzudämmen.

Neue Akku-Technologie soll patentiert und dann kommerziell verwertet werden

Wie das IFE mitteilt, soll die zugrundeliegende Technologie jetzt patentiert werden. Außerdem werde sie bereits mit norwegischen und internationalen Unternehmen auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Darüber hinaus unterstützt die norwegische Regierung das Forschungsprojekt finanziell. Auch die kommerzielle Auswertung der Technologie sei bereits in Arbeit. Wann und ob wir Smartphones oder Elektroautos mit der neuen Akkutechnologie kaufen können, bleibt allerdings unklar.

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