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Internet of Things

Dubai testet smarte Nummernschilder

Statt schnöder Kennzeichen aus Blech sollen Autos im Golfstaat Dubai künftig smarte Nummernschilder tragen: Dabei handelt es sich um digitale Bildschirme, ausgerüstet mit GPS, Transmittern und einer CPU. Ein erster Test startet im Mai.

02.05.2018 Dirk Bongardt
Quelle: Shutterstock.com

Mit den smarten Kfz-Kennzeichen will Dubais Straßenverkehrsbehörde seine Tag2Connect-Plattform testen, wie "GulfNews" berichtet . Mit Hilfe von Blockchain-Technologie sollen sich die derart ausgerüsteten Autos in Echtzeit untereinander vernetzen können. Gleichzeitig geben die Kennzeichen Rückmeldung an Dubais Verkehrsüberwachungszentrum. Bei einem Unfall kann das smarte Kennzeichen selbständig einen Notruf absetzen. Zudem soll es als Schnittstelle zwischen Fahrer und Behörden dienen – etwa um die Zahlung von Gebühren oder Strafen abzuwickeln.

Parallel dazu hat Dubai ein "Vehicle Chain Project" in Angriff genommen: Mit Hilfe der Blockchain-Technologie soll damit der gesamte Lebenslauf eines Fahrzeugs bis zurück zum Montageband verfolgt werden können. Gebrauchtwagenkäufer müssten sich dann nicht mehr auf das Wort des Verkäufers und ihr Bauchgefühl verlassen, sondern könnten sich zuverlässig über Schäden, Unfälle, ausgetauschte Teile und vorgenommene Reparaturen informieren. Beide Tests sollen im Mai beginnen, die Pilotphase wird bis Ende 2018 dauern.

Auch in anderen Ländern sollen smarte Zukunftstechnologien den Verkehr bald sicherer und komfortabler machen. Dazu zählen ein System zur Ferndiagnose im Pannenfall , eine Übermittlung des Fahrzeugstandorts im Fall eines Diebstahls oder künstliche Intelligenz, die autonomes Fahren ermöglicht.