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FinTech

Digitale Broker kümmern sich ums Privatvermögen

Robo-Adviser erobern die Investmentwelt, vor allem in den USA sind die digitalen Finanzberater schwer im Kommen. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz wird die Technologie weiter verbessert.

04.01.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Pefin Advisors
Quelle: Pefin Advisors

Algo-Trading, also der vollautomatische Aktienhandel, steht in der Kritik, denn er wird für extreme Kursschwankungen verantwortlich gemacht. Der Begeisterung über die Geschwindigkeit, mit der Computerprogramme berechnen, welche Anlagegeschäfte sich lohnen, tut das offenbar dennoch keinen Abbruch.

Für Privatanleger stehen längst sogenannte Robo-Adviser bereit: Die Kunden geben ihre Daten und Anlagewünsche am PC ein und erhalten von den digitalen Brokern Anlagetipps, die auf Wunsch auch gleich umgesetzt werden.

Den angeblich ersten Finanzberater, der mit KI-Methoden arbeitet, hat kürzlich die frühere Goldman-Sachs-Managerin Ramya Joseph ins Netz gestellt: Pefin soll Finanzprognosen für bis zu 80 Jahre erstellen, und er tut dies für nur 15 US-Dollar im Monat. Die ersten 5.000 US-Dollar verwaltet er sogar kostenlos, danach sind 0,25 % fällig.

Wenige Tage nach Pefins Start machte ein weiterer KI-Broker von sich reden: Nuvo will gar kein Geld für seine Beratung. Der KI-basierte Chatbot berät in Gesprächsform beim Kreditvergleich. Novo sei gegenüber Preisvergleichsseiten im Internet die bessere und neutralere Lösung, betont sein Mitbegründer Richard Hayes – auch wenn die erzielten Einnahmen aus Banken-Prämien bestehen.