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Communication & Networks

Die Versteigerung der 5G-Frequenzen beginnt 2019

Die Frequenzen bei 2 Gigahertz und 3,6 Gigahertz, die für den Ausbau von 5G in Deutschland benötigt werden, sollen ab 2019 versteigert werden. Das hat die Bundesnetzagentur angeordnet.

31.05.2018 Dirk Bongardt
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Mit der Anordnung reagiert die Bundesnetzagentur auf den Bedarf an weiteren Frequenzen für den Ausbau der Mobilfunknetze. Das Netz der fünften Generation (daher 5G) soll nicht nur höhere Bandbreiten für den Nutzer, sondern auch neue Anwendungen in der industriellen Produktion möglich machen. Die Bundesnetzagentur verspricht ein objektives, transparentes und diskriminierungsfreies Auktionsverfahren für die Vergabe der Frequenzen. Dazu will sie bis Ende 2018 Vergabebedingungen und Auktionsregeln festlegen.

Obwohl in der Mitteilung der Bundesnetzagentur von einer "frühzeitigen" Versteigerung der 5G-Frequenzen die Rede ist, hatten Experten eigentlich schon 2018 mit einem Termin gerechnet. Spannung ins Wettbieten könnte ein neuer Mitbewerber – neben der Telekom, Vodafone und Telefonica – bringen: Ralph Dommermuth , Chef von United-Internet (1&1, gmx, web.de) hat angedeutet, dass sein Unternehmen möglicherweise ein viertes deutsches Mobilfunknetz aufbauen wird. Neben bundesweiten Frequenznutzungsrechten, die versteigert werden, will die Bundesnetzagentur außerdem Frequenzen zur lokalen und regionalen Nutzung bereitstellen. Davon könnten regionale Netzbetreiber und Startups profitieren.

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