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Startups

Die versenkbare Ladesäule soll den Briten das E-Auto näher bringen

Keine eigene Garage und daher kein Stromanschluss: Daran scheitert bei manch potentiellem Kunden der Umstieg auf E-Mobilität. In Großbritannien könnten jetzt versenkbare Ladesäulen das Problem lösen.

30.05.2018 Roland Freist
Quelle: PRNewsfoto/Urban Electric
Quelle: PRNewsfoto/Urban Electric

Das erst im Juni 2017 gegründete Unternehmen Urban Electric Networks aus London präsentiert UEone , eine im Boden versenkbare Ladestation für Elektrofahrzeuge. Sie benötigt eine Installationstiefe von gerade einmal 40,5 cm, weist ausgefahren aber die Standardhöhe einer Ladesäule auf und soll vor allem in Städten zum Einsatz kommen. Die Entwickler sehen pro Straße mindestens 20 dieser Ladesäulen vor; die festen, platzraubenden Ladestationen, an denen nur E-Autos parken dürfen, würden damit überflüssig. Der potenzielle Markt ist groß, denn rund 43 % der Briten parken ihre Autos auf öffentlichen Flächen, in manchen Großstadtvierteln sind es sogar bis zu 85 %.

Der UEone Pop-up-Charger bietet eine Ladeleistung von 5,8 kW, lässt sich per Smartphone-App steuern und nach Benutzung wieder im Boden versenken. Zum Laden verwendet er das gleiche SmartCable wie die Berliner Firma Ubitricity , bei dem ein Stromzähler für die Abrechnung integriert ist. Zum Einsatz kommen soll das System zunächst in einem 600.000 Pfund (rund 690.000 Euro) teuren Pilotprojekt in Oxford. Die englische Universitätsstadt will bis 2020 die weltweit erste "Zero Emissions"-Zone einrichten.