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Future Mobility

Die Seeschifffahrt bewegt sich auf schwankendem Terrain

Auch in der Seeschifffahrt spielt Digitalisierung eine zunehmend wichtigere Rolle. Doch wesentliche Fragen zum Datenschutz und zum Eigentum an den Daten sind noch ungeklärt. Nun gibt es Empfehlungen für einen stabilen rechtlichen Rahmen.

20.02.2018 Dirk Bongardt
Quelle: Shutterstock
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Eine "eindeutige Klärung der Datennutzungsrechte", verbindliche Maßnahmen zum Schutz von Daten und eine Meldepflicht bei Cyber Security-Zwischenfällen gehören zu dem Paket an Empfehlungen , das der Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) für den Gesetzgeber geschnürt hat. Dabei fordern die Rechtsexperten ausdrücklich keine Alleingänge der Bundesregierung, sondern wünschen sich – dem internationalen Charakter der Seeschifffahrt entsprechend – ein weltweit gültiges Gesamtkonzept. Darüber hinaus empfehlen die Experten einen zügigen Ausbau eines E-Government in der Schifffahrt: Dazu gehöre unter anderem die Einführung eines elektronischen Schiffsregisters, die Etablierung elektronischer Schiffs- und Besatzungszeugnisse als Standard und die Zulassung eines elektronischen Logbuchs.

Änderungen der seerechtlichen Bestimmungen sind für den Gesetzgeber deutlich aufwändiger als die meisten anderen Gesetzesänderungen, da fast immer internationale Abkommen und Vereinbarungen davon berührt sind und mitunter erst ein internationaler Konsens erzielt werden muss, bevor die Neuerungen greifen können. Faktisch hat die Digitalisierung allerdings längst Einzug in die Schifffahrt gehalten – bis hin zu autonom fahrenden Schiffen , die ihren Kurs mit Hilfe von Machine Learning optimieren.

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