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Customer Centricity

"Die Plastik-Kundenkarte im Portemonnaie hat keine Zukunft"

Zu diesem Schluss kommt eine an der Privaten Hochschule Göttingen durchgeführte Studie. Selbst dort, wo digitale Treuekarten im Einsatz sind, wird der Untersuchung zufolge ihr Potenzial nicht voll genutzt.

25.06.2018 Isabelle Reiff
Quelle: UNICconsult Strategieentwicklung GmbH
Quelle: UNICconsult Strategieentwicklung GmbH

Für die Studie. befragten Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof und Stefan Brinkhoff rund 200 Unternehmen. 40 % von ihnen setzen eine digitale Kundenkarte ein, im Handel die am meisten verbreitete Form der Kundenbindung; Tourismus und Systemgastronomie hinken hier noch hinterher. Doch auch dort, wo es sie gibt, wird das Potenzial der digitalen Kundenkarte nicht ausgeschöpft. Riekhof und Brinkhoff sehen gerade bei der Instore Navigation Nachholbedarf. Funktionen wie standortbasierte Coupons oder Laufwege-Analysen seien weitere Vorteile, die digitale Lösungen böten.

Handelsriesen wie Carrefour oder die Metro-Gruppe, aber auch Edeka oder der Drogerie-Filialist Budnikowsky bieten ihren Kunden eigene Apps an, die neben Bezahlfunktionen auch auf das Einkaufsverhalten zugeschnittene Coupons ausspielen. Riekhof selbst hat mit Locandis eine eigene Lösung entwickelt, die Couponing mit Indoor Tracking vereint.

Die Stocard -Gründer Florian Barth, Björn Goß und David Handlos denken über proprietäre Lösungen hinaus. Ihre Mobile-Wallet-App ermöglicht es, die Funktionen von verschiedenen Kundenkarten zu bündeln und verschafft so auch einen Überblick über alle Punktestände und Coupons.