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Job & Career

Die Digitalisierung verändert die Weiterbildung

Digitale Weiterbildungsmethoden setzen sich zunehmend durch, da sie sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Gleichzeitig wächst durch die Digitalisierung wiederum der Weiterbildungsbedarf, wie aus einer aktuellen Untersuchung hervorgeht.

16.05.2018 David Schahinian
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft

Für die Studie befragte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rund 1.700 Unternehmen. Wenig überraschend ist, dass Firmen, die weitgehend digitalisiert sind, besonders häufig zu neuen Weiterbildungsmethoden greifen. Dazu zählen Lernvideos, Webinare oder spezialisierte Online-Plattformen.

Gleichzeitig wächst der Bedarf an Weiterbildung durch die Digitalisierung, insbesondere bei den IT-Kenntnissen sowie in den Bereichen Selbstständigkeit, Planungs- und Organisationsfähigkeit. "Kleine Unternehmen haben beim digitalen Lernen noch Nachholbedarf", hebt IW-Wissenschaftlerin Susanne Seyda hervor. Sie könnten mit anderen Unternehmen kooperieren, die ähnliche Weiterbildungsinhalte benötigten, um die Entwicklungskosten zu senken.

Wie eine gute Weiterbildung heutzutage aussehen sollte, hat die Studiengemeinschaft Darmstadt in einer aktuellen Umfrage herausgefunden. Demnach steht ein flexibel gestaltbares Lerntempo für 87 % der 300 befragten Personalverantwortlichen an erster Stelle, gefolgt von mobilem und ortsunabhängigem Lernen (86 %). 82 % legen großen Wert auf vernetztes Lernen und die Möglichkeit, eine Weiterbildung für kürzere oder längere Zeit zu unterbrechen.