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Startups

Die deutsche Games-Branche spielt sich nach vorn

Die Produktion von Online- und Browserspielen in Deutschland boomt, Doch für Startups und Indie-Studios wären laut dem Branchenverband höhere Förderpreise nötig, etwa beim Deutschen Computerspielpreis, für den gerade die Bewerbungsphase läuft.

19.12.2017
Quelle: Hamburg Media School
Quelle: Hamburg Media School

Gut 650 meist mittelständische Unternehmen sind in Deutschland in der Games-Branche tätig, ihre Entwicklungen gelten als Innovationsmotor. 2015 erwirtschafteten sie fast 2,9 Milliarden Euro, mehr als jede andere Kultur- oder Kreativbranche. Zu diesem Ergebnis kommt die gemeinsam mit der Hamburg Media School durchgeführte Erhebung des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware ( BIU ).

Der BIU nimmt die Studie zum Anlass, mehr staatliche Förderung zu fordern. Im Gegensatz zu Kanada, Frankreich oder Großbritannien, wo Spieleentwickler stark unterstützt würden, liege der Anteil öffentlicher Förderung in Deutschland nur bei 2,6 %. Förderpreise seien für Startups und Indie-Studios aber eine unverzichtbare Finanzquelle. Gemeint ist damit auch der 2009 gegründete Deutsche Computerspielpreis, der vom BIU, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem GAME Bundesverband in 14 Kategorien verliehen wird. Das Preisgeld liegt derzeit bei 550.000 Euro.

Die Bewerbungsphase für 2018 hat bereits begonnen: Noch bis zum 19. Januar 2018 können auf www.deutscher-computerspielpreis.de Spiele, Konzepte und Prototypen eingereicht werden. Gefragt sind qualitativ hochwertige, innovative sowie kulturell und pädagogisch wertvolle Entwicklungen.