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Die Bauindustrie forciert die Digitalisierung

Eine aktuelle Studie zeigt: Keine andere Branche setzt im B2B-Bereich schon jetzt so stark auf E-Commerce, mobile Technologien, IoT und M2M wie das Baugewerbe.

23.03.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Sana Commerce
Quelle: Sana Commerce

Analysen gehen davon aus, dass der Wert des globalen Bauvolumen im Jahr 2025 rund 15 Billionen US-Dollar betragen wird, verglichen mit aktuell rund neun Billionen. Das starke Wachstum treibt Bauunternehmen schon heute dazu, administrative Prozesse zu automatisieren und Kunden Selbstbedienungs-Tools zu bieten, um die Nachfrage auch ohne größeres Vertriebsteam befriedigen zu können.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Sana Commerce: Der Wiener Webshop-Anbieter hat weltweit 300 B2B-Organisationen befragt. Dabei zeigt sich, dass die Bauwirtschaft beim Einsatz neuer Technologien Vorreiter ist. Drei Viertel der Branche haben eine klare Strategie für die digitale Transformation, während es bei allen Befragten nur 63 % sind. 80 % der Bauunternehmer erwarten, dass Technologien aus den Bereichen Internet of Things (IoT) und Machine-to-Machine (M2M) für automatisierte und vorausschauende Bestellungen in Vertrieb und Kundenservice künftig entscheidend sind; bei allen befragten B2B-Unternehmen erwarten dies nur 68 %. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) gehen sogar 91 % der Baufirmen davon aus, dass sie ihr gesamtes Produktportfolio in Zukunft online verkaufen. Ein Drittel will seine Produkte demnächst auch über mobile Apps anbieten.