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eGovernment

Deutschland will Rückstände beim E-Government aufholen

Im öffentlichen Sektor soll alles vernetzt und die Verwaltung dadurch kostengünstiger werden. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Modernisierung der Registerlandschaft.

22.12.2017
Quelle: Nationaler Normenkontrollrat
Quelle: Nationaler Normenkontrollrat

Estland liegt in Sachen E-Government weit vorn in Europa. Es gibt kaum etwas, das Bürger in dem kleinen Staat nicht gleich online erledigen können.

Deutschland arbeitet hingegen noch an einer gemeinsamen Digitalisierungsplattform, um die Verwaltungssysteme und über 200 vorhandene Register miteinander zu vernetzen. Derzeit werden viele Daten mehrfach erhoben und liegen dennoch nicht immer in ausreichender Qualität vor.

Die Implementierungskosten betragen rund 2,5 Milliarden Euro, sollen aber anschließend durch Einsparungen von 8 Milliarden Euro mehr als wett gemacht werden Davon profitieren laut einem Gutachten des Normenkontrollrats Verwaltung, Bürger und Unternehmen.

Auf der Governikus Jahrestagung im Berliner dbb forum Anfang November betonte Klaus Vitt, IT-Beauftragter der Bundesregierung, wie wichtig die intelligente Vernetzung sei. Vitt ist außerdem auch Vorsitzender des 115-Lenkungskreises: Die bundesweit einheitliche Behördennummer 115 , die seit 2009 existiert und inzwischen für 31 Millionen Bundesbürger erreichbar ist, dient als direkter Draht zwischen Bürger und Verwaltung und soll künftig auch bei Fragen zum Online-Angebot der Kommunen weiterhelfen.