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Research & Innovation

Deutsche sehen die Digitalisierung mit gemischten Gefühlen

Zwei Studien haben den Deutschen in Sachen Digitalisierung auf den Zahn gefühlt. Den Ergebnissen zufolge fürchtet die Mehrheit einen wachsenden Daten- bis hin zum Kontrollverlust.

11.06.2018 Quelle: Isabelle Reiff
Quelle: SYZYGY AG
Quelle: SYZYGY AG

Ihren TechnikRadar wollen die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und die Körber-Stiftung von nun an regelmäßig durchführen und damit Fehlentwicklungen des technologischen Wandels sichtbar machen. Aktuell haben sie 2002 Deutsche zur Digitalisierung befragt. Ergebnis: 60,6 % fürchten, die Hoheit über ihre eigenen Daten zu verlieren, genießen aber gleichzeitig den Komfortgewinn. Am größten ist die Sorge bei Smart-Home-Technologien und autonomen Fahrzeuge. Hier hat die Mehrheit Angst, dass Hacker die Wohnung kontrollieren oder Autounfälle verursachen könnten.

Die Digitalagentur Syzygy wollte herausfinden, wie viel den Menschen ihre Daten bedeuten und befragte insgesamt 1.000 Personen in den USA, Großbritannien und Deutschland per Online-Fragebogen. Ergebnis des Syzygy Digital Insight Survey : Deutsche schätzen ihre Daten mehr als US- oder britische Staatsbürger. Trotzdem ziehen sie seltener die Konsequenzen, wenn sie das Gefühl haben, ihre Daten würden zweckentfremdet. Nur jeder vierte Deutsche verabschiedet sich in so einem Fall von einem Onlinedienst. In den angelsächsischen Ländern zieht immerhin jeder Dritte dann die Reißleine.