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Workspace 4.0 & Collaboration

Deutsche IT-Bereiche wären gern agiler

Von IT-Abteilungen erwartet man schnelle Veränderungen – doch nur 5 % von ihnen sind bislang völlig agil ausgerichtet. Immerhin: Bis 2022 wollen es 95 % sein. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum hervor.

15.01.2018 David Schahinian
Quelle: Kienbaum
Quelle: Kienbaum

Kienbaum befragte für seinen Report über 250 CIOs und IT-Führungskräften in deutschen Unternehmen. Acht von zehn IT-Organisationen haben demnach Probleme damit, ihre Kultur und die Kompetenzen ihrer IT-Mannschaft anzupassen. 79 % der IT-Abteilungen arbeiten noch in klassischen Strukturen. "Um die Agilitätswende zu schaffen, wollen die befragten Unternehmen investieren", heißt es in der Studie. Es scheint sich zu lohnen: Neun von zehn IT-Organisationen, die schon nach agilen Prinzipien arbeiten, hätten dadurch ihre Lieferzeiten deutlich verbessert, 60 % erzielten eine größere Kundenzufriedenheit.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam Anfang 2017 eine Studie des Software-Konzerns CA Technologies . Danach konnten sogar 84 % der deutschen Unternehmen, die auf agile Methoden setzen, die Kundenzufriedenheit steigern. 88 % hielten agile Methoden und DevOps-Praktiken für erfolgsentscheidend bei der digitalen Transformation.

Woran hakt es noch? Zum einen an den IT-Führungskräften und ihren Kompetenzen, fanden die Kienbaum-Berater heraus. Lediglich 20 % der Befragten stuften ihre Vorgesetzten als agil kompetent bis sehr kompetent ein. Zum anderen an der betriebswirtschaftlichen Steuerung. Aufgaben der IT-Governance wie die IT-Budgetierung oder das Management des Projektportfolios seien in den meisten Betrieben noch sehr statisch.