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Mobile Solutions

Der Smartphone-Verkauf stagniert, die Wearables legen zu

Auch in China nimmt die Bereitschaft ab, viel Geld für ein um wenige Features erweitertes Smartphone auszugeben. Dafür steigt der Umsatz bei intelligenten Wearables.

19.06.2018 Isabelle Reiff
Quelle: IDC
Quelle: IDC

Gerade die gesunkene Nachfrage im weltgrößten Smartphone-Markt China drückt auf die Zahlen, die von der International Data Corporation (IDC) aktuell ermittelt wurden : Das Marktforschungsunternehmen rechnet nach 2017 auch für dieses Jahr mit einem Verkaufsrückgang von 0,2 % bei Smartphones. Gründe sieht die IDC in der gesunkenen Bereitschaft, viel Geld für wenige technische Neuerungen zu zahlen.

Gleichzeitig verlagern sich die Kundenpräferenzen zu intelligenten Wearables wie Fitnesstrackern und mit Sensoren bestückter Kleidung, aber auch zu Smartwatches. Ein Drittel dieser Wearables ist mobilfunkfähig. Daraus entstünden ganz neue Anwendungsszenarien, die dem Smartphone Konkurrenz machten, so die Analysten.

Die Apple Watch führt hier das Rennen deutlich an: Apple hat seinen Anteil am Markt der intelligenten Uhren von 14,3 % Anfang 2017 auf 16,1% im ersten Quartal 2018 gesteigert. Dass der Konzern aktuell mit Digital-Health-Funktionen wirbt, die einer übermäßigen Nutzung des iPhones entgegen wirken, ist vor diesem Hintergrund vielleicht doch nicht ganz uneigennützig.