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Der Online-Handel will die Kundschaft besser beraten

Digitale Berater und Algorithmen treten an die Stelle von Ladenverkäufern: E-Commerce-Händler setzen auf sogenanntes kuratiertes Shopping – auch um Rücksendungen zu minimieren.

21.03.2018 Isabelle Reiff
Quelle: 8select Software
Quelle: 8select Software

Höhere Warenkörbe und reduzierte Retouren – Curated Shopping macht's möglich. Kunden stöbern dabei nicht mehr selbst in Online-Shops, sondern tragen bloß noch ihre Präferenzen, Kleidergröße, Lieblingsfarbe etc. ein. Die passende Auswahl übernehmen Algorithmen und ein persönlicher Stilberater, der gleich eine ganze Box mit individuell kombinierten Outfits zusammenstellt.

E-Commerce-Händler wie Outfittery oder Modomoto sind Vorreiter beim kuratierten Shopping. Neu eingestiegen ist jetzt auch der Omnichannel-Retailer HSE24. Zalando setzt seit Mai 2015 auf diesen Dienst und will damit seinen Umsatz um eine Milliarde Euro steigern. Die rund 600 freiberuflichen Zalon-Stylisten haben bisher mehr als 800.000 Outfits zusammengestellt. Ihr Verdienst ist gestaffelt und richtet sich nach der Höhe und Häufigkeit der erzielten Umsätze.

Neben der Modebranche werden auch Bereiche wie Home & Living oder Tierbedarf von Curated Shopping profitieren. Das prognostiziert die 8select Software Gmbh, die eine Curated-Shopping-Engine für Online-Händler entwickelt hat. Diese Einschätzung teilt eine Studie , die der IT-Dienstleister Comarch gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS erstellt hat. Ihr zufolge kann sich die Mehrheit der Verbraucher vorstellen, dass Roboter oder andere digitale Berater immer mehr an die Stelle von Ladenverkäufern treten.