Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Job & Career

Der Fachkräftemangel behindert den digitalen Wandel

Moderne Technologien könnten zu einer Beschäftigungskrise in Europa führen. Das liegt jedoch nicht nur an zunehmender Automatisierung: Für Unternehmen wird es immer schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden.

18.01.2018 David Schahinian
Quelle: IAB
Quelle: IAB

Das belegt eine von der Beratungsfirma RSM gesponserte Umfrage unter 400 europäischen Unternehmen aus über 30 Ländern. 62 % der Firmen gaben an, dass sich neue Technologien schon jetzt auf ihre Personalanforderungen auswirken. 59 % meldeten Bedarf an höher qualifizierten Positionen, und 40 % haben bereits jetzt Schwierigkeiten, diese neue Stellen zu besetzen. Hauptgründe dafür sind der Umfrage zufolge ein Fachkräftemangel in den Bereichen IT- und Softwarelösungen, kombiniert mit fehlenden Schulungs- und Fortbildungsangeboten.

"Es besteht Grund zur Sorge, dass durch die beschleunigte technologische Modernisierung die an sich positiven Effekte des Wettbewerbs ausgehebelt werden, weil es nicht genug Fachkräfte gibt“, mahnt Adrian Tripp, CEO der European Business Awards. Es könne zu einer Beschäftigungskrise kommen, wenn sich nicht alle Akteure – Wirtschaft, Lehre und Regierung – bewegten.

Für die Beschäftigten birgt der technologische Wandel Chancen und Risiken zugleich, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) . Die Digitalisierung erfordere ständige Weiterbildung. Zudem zeigte eine Umfrage unter Beschäftigten, dass sie durch den technologischen Wandel zwar vielfach körperlich entlastet, dafür aber oft stärker psychisch belastet würden.