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Collaboration Tools

Der Collaboration-Boom setzt ITler unter Druck

Um ihre Produktivität zu steigern, sind den meisten Unternehmen heutzutage Collaboration-Lösungen deutlich wichtiger als zusätzliche Konferenzräume. Die hauseigene IT stellt das laut einer Studie aber vor wachsende Herausforderungen.

04.04.2018 David Schahinian
Quelle: British Telecommunications
Quelle: British Telecommunications

Befragt wurden für den Report der BT (British Telecommunications) 1.100 Führungskräfte und 600 IT-Entscheider in neun Branchen und elf globalen Märkten, darunter auch Deutschland. Den Ergebnissen zufolge glauben neun von zehn Befragten, dass mobile Tools und Collaboration-Services die Produktivität steigern. 63 % halten eine bessere WLAN-Ausstattung für sinnvoll, nur 28 % mehr Konferenzräume.

Diese von der Digitalisierung getriebene Entwicklung bringt die IT-Abteilungen aber ins Schwitzen, denn ihre Aufgaben wachsen. So gaben 65 % der IT-Entscheider an, dass sie mobile Apps entwickeln müssten, damit die Business-Systeme und Prozesse von unterwegs genutzt werden können, und die Hälfte gab an, dass ihre Videokonferenz-Systeme einer Modernisierung bedürften. Hinzu kommt, dass die ITler bei vielen Kollegen im Unternehmen offenbar auf zunehmendes Unverständnis stoßen: 76 % beklagten sich darüber, dass die anderen Mitarbeiter oft nicht verstünden, wie schwierig ihre Aufgabe sei.

Wie bereits eine Studienreihe von McKinsey zeigte, beinhaltet die Einführung von Collaboration Tools wesentlich mehr als die bloße Erweiterung der Kommunikationsmöglichkeiten. Sie bewirkt echte Veränderungen in Unternehmen, wie die Computerwoche zusammenfasst: Die Kommunikation läuft freier, die Beschäftigten organisieren sich und ihre Arbeit selbstständiger, und sie arbeiten stärker projektorientiert.