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New Tech & Disruptive Technologies

Datenbrillen müssen komfortablen Durchblick ermöglichen

Zunächst als Gadget für Gamer abgetan, setzen sich Datenbrillen zunehmend in der Arbeitswelt durch. Ob sie von den Beschäftigten angenommen werden, hängt von einem entscheidenden Detail ab: dem Tragekomfort.

04.05.2018 David Schahinian
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Die Einsatzgebiete der sogenannten Head Mounted Displays sind mannigfaltig: Sie können realitätsnahe Visualisierungen bei der Planung von Bauwerken liefern oder die Montage und Wartung von Maschinen optimieren. Untersuchungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zufolge haben die VR-Brillen keinen nachteiligen Einfluss auf das Auge und die Sehleistung. Dennoch fühlen sich Arbeitnehmer durch die Datenbrillen stärker beansprucht, berichtet der TÜV Rheinland . Das liegt unter anderem daran, dass sie mitunter verstärkt auf die Stelle schauen, an der die Informationen eingeblendet werden. Wird der Kopf wenig bewegt, kann dies zu Verspannungen führen.

Die Experten haben einige Tipps parat, die die Nutzung erleichtern und sicherer machen: So sollen die Brillen zwar nicht verrutschen, ihre Halterungen aber nicht drücken. Kurze Pausen sorgen für Entspannung. Die Informationen auf der Brille sollten nicht von anderen Aufgaben ablenken. Beim Einsatz in Produktionshallen sollten diese eigleichmäßig ausgeleuchtet sein. Vor allem aber ist eine Unterweisung der Mitarbeiter wichtig.

Wie die Nutzung der Brillen in der Praxis aussehen kann, zeigt beispielsweise der Automobilzulieferer WS Kunststoff-Service. Auf der Plattform Industrie 4.0 berichtet er über ein Datenbrillen-Werkerführungssystem in der Produktion.