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Security

Das Smartphone zieht Cyberkriminelle magisch an

Eine Umfrage zeigt: Erst im Schadensfall suchen Smartphone-Nutzer nach zuverlässigen Sicherungskonzepten. Eltern sind besonders gefordert, denn Kinder und Jugendliche gehen noch unvorsichtiger mit dem mobilen Endgerät um als Erwachsene.

29.12.2017
Online-Shopping China Jugendliche mit Smartphone

Smartphone gestohlen? Viele Nutzer melden zwar den Diebstahl, vergessen aber, ihre Kreditkarte zu sperren, obwohl sie längst auch per Handy bezahlen. Oft verwenden sie zudem für verschiedene Apps dasselbe Passwort, das sie auch gleich noch auf dem Gerät speichern. Für Kriminelle ist das Smartphone daher sehr begehrenswert.

Eine aktuelle Umfrage von Bitkom Research zeigt, dass fast jeder Dritte in den letzten zwölf Monaten Opfer eines Angriffs auf sein Smartphone wurde. Obwohl vier von zehn Nutzern sagen, dass die Inhalte ihres Smartphones auf keinen Fall jemand anderes sehen sollte, setzen 90 % lediglich auf die Sicherheitseinstellungen, die das Betriebssystem mitbringt, oder auf kostenlose Apps. 86 % der Befragten nutzen eine Bildschirmsperre per PIN, Code oder Muster, 81 % haben einen SIM-Karten-Schutz aktiviert, jeder Zweite eine Ortungsfunktion installiert. Nur vier von zehn Nutzern verwenden eine Virenschutz-App, und nur drei von zehn machen Backups ihrer Smartphone-Daten.

Gerade bei den jugendlichen Smartphone-Nutzern fehlt es meist an Wissen über Datenschutz. Die Elterninitiative Meine Sicheren Daten ( EIMSD ) will nun mit einer eigenen Seite für Aufklärung sorgen. Die Praxis zeige, dass auch viele Mütter und Väter mit den Risiken wenig vertraut sind.