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Internet of Things

Das IoT-Paradoxon

Cisco gab die Ergebnisse seines ersten "IoT Value/Trust Paradox"-Berichts bekannt, der auf einer Befragung von 3.000 Verbrauchern basiert und Unternehmen mittels praktischer Beispiele informieren soll, wie sie das Vertrauen der Verbraucher in IoT-Dienste und deren Akzeptanz erhöhen können.

16.01.2018 Quelle: funkschau Natalie Ziebolz
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Der "IoT Value/Trust Paradox"-Bericht von Cisco zeigt, dass die meisten Verbraucher zwar einen signifikanten Nutzen aus den Vorteilen von IoT-Diensten ziehen, aber nur sehr wenig von IoT verstehen oder diesem vertrauen, wenn es um die Verwaltung und Verwendung ihrer Daten geht. Dennoch: Trotz ihres Vertrauensmangels sind Verbraucher im Großen und Ganzen nicht dazu bereit, auf IoT-Dienste zu verzichten – auch nicht vorübergehend. Die Analyse der Antworten deuten darauf hin, dass wir uns dem Punkt nähern, an dem das Internet der Dinge ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens sein wird. An diesem Punkt fällt es leichter, eine Ungewissheit in Kauf zu nehmen, als auf die Verbindung zu verzichten.

Doch noch, so die Studie, akzeptieren Verbraucher die Risiken nur widerstrebend. Ihr Wunsch nach Transparenz in Bezug auf die Verwendung ihrer Daten ist nach wie vor groß. Unternehmen, die diesen Widerspruch für ihre Kunden auflösen können, haben die Möglichkeit, das Wachstum ihrer IoT-Geschäfte zu beschleunigen und aufrechtzuerhalten.

Die Ergebnisse der drei Studien-Abschnitte Awareness, Wert und Vertrauen im Überblick:

Awareness

Mehr als die Hälfte der Befragten verbindet IoT eher mit persönlichen Geräten als mit öffentlichen Installationen. 63 Prozent der Befragten stimmten bei Wearables, Home Security-Systeme und ähnlichem zu, dass sie mit dem IoT verbunden beziehungsweise ein Teil des Internet der Dinge sind. Bei Straßenbeleuchtung, Energiezählern oder Verkehrssystemen – öffentlichen Implementierungen also – sind es durchschnittlich nur 27 Prozent.

Wert

Über das gesamte IoT-Spektrum ist der wahrgenommene Wert, den das Internet der Dinge hat, recht hoch – 53 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass das Internet der Dinge ihr Leben angenehmer macht, 47 Prozent sagen, dass das Internet der Dinge sie effizienter gestaltet und 34 Prozent waren der Ansicht, dass das Internet der Dinge ihre Sicherheit erhöht.

Vertrauen

Während die Verbraucher immer mehr Wert auf IoT-Dienste legen, sind sie sehr besorgt über die Sicherheit ihrer Daten und die Art und Weise, wie diese genutzt werden. Nur neun Prozent der Befragten geben an, dass sie darauf vertrauen, dass ihre über das Internet gesammelten und gemeinsam genutzten Daten sicher sind. Und nur 14 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Unternehmen gut informiert sind, welche Daten gesammelt und wie sie verwendet werden.