Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Internet of Things

Das IoT-Netz der Telekom wächst

NarrowBand-IoT ist inzwischen in mehr als 600 deutschen Orten verfügbar und soll bis zur Jahresmitte auch in den USA flächendeckend installiert werden. Eine Studie sieht allerdings technische Vorteile für den Standard eMTC.

08.02.2018 Roland Freist
Quelle: Deutsche Telekom AG
Quelle: Deutsche Telekom AG

Die Internet of Things (IoT)-Vernetzung der Telekom steht mittlerweile in sieben europäischen Ländern bereit, in den Niederlanden seit Mai 2017 sogar flächendeckend. Auch in Österreich ist das Netz bereits gut ausgebaut. Die Stadt St. Pölten wurde als erste komplett vernetzt, bis Herbst soll der landesweite Ausbau erfolgen. Bis dahin will die Telekom auch in den USA ein flächendeckendes Netz errichten.

Die verwendete Technik NarrowBand-IoT, kurz NB-IoT, zeichnet sich durch einen niedrigen Energiebedarf, hohe Reichweite und gute Gebäudedurchdringung aus. Laut Telekom eignet sie sich beispielsweise für die Vernetzung von Strom- und Gaszählern , die häufig ohne Anschluss ans Stromnetz im Keller installiert sind. NB-IoT-Geräte lassen sich über Batterien mit Energie versorgen und sind zudem in der Lage, ihre Signale auch aus stark abgeschirmten Bereichen zu übertragen. Weitere Einsatzgebiete sieht die Telekom in Smart Cities beim Vernetzen der Straßenbeleuchtung und bei Transport und Logistik.

NB-IoT hat verschiedene Konkurrenten, darunter eMTC und das von Firmen wie Broadcom, Cisco, Intel oder Samsung unterstützte ES-GSM-IoT. Ein Wikipedia-Artikel stellt die Spezifikationen gegenüber. Eine im November veröffentlichte Studie kommt beim Vergleich von NB IoT mit eMTC zu dem Schluss, dass eMTC eine größere Anzahl von Geräten vernetzen könne und zudem zehnmal geringere Latenzzeiten erreiche.