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Das Internet der Fahrstühle wächst

Die Digitalisierung der Aufzugsindustrie ist in vollem Gange. Fahrstuhlbauer wie Thyssenkrupp, Schindler, Kone und Otis erweitern ihre Anlagen um vernetzte Sensoren.

08.05.2018 Isabelle Reiff
Quelle: thyssenkrupp Elevator AG
Quelle: thyssenkrupp Elevator AG

Fahrstuhl defekt? Gerade in Hochhäusern ist das keine Lappalie. Seit letztem Jahr rüsten die Großen der Aufzugsindustrie verstärkt nach und integrieren Sensoren und maßgeschneiderte Edge-Computing-Lösungen in bestehende Anlagen. Stillstandszeiten sollen damit der Vergangenheit angehören, weil die Sensoren Schwachstellen schon vor einer Störung erkennen und melden.

Thyssenkrupp Elevator hat nach eigener Aussage bereits 30 % aller Aufzüge weltweit vernetzt. Basis ist MAX , eine an Microsofts Azure Cloud angebundene prädiktive Wartungslösung. Ihre Algorithmen wurden seit 2015 kontinuierlich optimiert und sollen jetzt auch auf Rolltreppen angewendet werden. Kone nutzt die IBM Watson IoT-Plattform, um Daten aus Aufzügen und Rolltreppen in der Cloud zu analysieren. Die hierfür entwickelten 24/7 Connected Services sind Teil der Wartungslösung KONE Care und seit 2017 im Einsatz. Schindler setzt bei seiner Lösung Ahead auf GE Digital und Huawei; GE stellt dafür seine IoT-Plattform Predix zur Verfügung. Huawei sorgt mit DoorShow für visuelle Bespielbarkeit der Aufzugtüren. Otis China schließlich bewirbt seinen Otis Eagle Service (OES) unter anderem damit, dass er papierlos ist: 640 Bäume pro Monat müssten laut der Firma nicht gefällt werden, wenn die rund vier Millionen Aufzüge in China per OES gewartet würden.