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Daimler steigt bei Taxify zu

Bei den Beförderungsdiensten herrscht Bewegung: Daimler Mobility Services beteiligt sich am estnischen Uber-Konkurrenten Taxify, Uber selbst dehnt sein Angebot auf Räder, Lkws und Linienbusse aus.

20.06.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Taxify
Quelle: Taxify

In Istanbul gehen Taxifahrer den Konkurrenten von Uber buchstäblich an den Kragen . Anderswo könnten dem US-Unternehmen ebenfalls Schwierigkeiten entstehen: Der Fahrdienstvermittler Taxify aus Estland ist inzwischen in 42 Städten in insgesamt 27 Ländern aktiv und verzeichnet über 500.000 registrierte Fahrer. Bei der letzten Finanzierungsrunde stieg Daimler als größter Investor mit rund 100 Millionen Dollar ein. Kommt Taxify jetzt nach Deutschland? Laut Gründer Markus Villig bremst die hiesige Gesetzeslage .

Daimler, zu dessen Mobilitätsdiensten sowohl die eigene Taxi-App-Tochter Mytaxi als auch Ride-Hailing-Plattformen wie Clever Taxi und Taxibeat gehören, macht sich mit diesen Investitionen keine Freunde bei den herkömmlichen Taxiunternehmen. Inzwischen arbeiten aber auch hierzulande schon viele Taxifahrer mit Doppelfunk und nehmen nicht nur von ihrer Zentrale, sondern auch über alternative Vermittler Fahrten an – völlig legal .

Uber will derweil sein Kerngeschäft ausweiten und laut CEO Dara Khosrowshahi zum "Amazon der Beförderung" werden. Im Zug der neuen Strategie kaufte die Firma bereits einen Anbieter von Elektrofahrrädern und vermittelt in den USA neuerdings auch Fracht für Lkw-Fahrer. Demnächst sollen sogar öffentliche Verkehrsmittel wie Linienbusse in die Planung einer Fahrt integriert werden.