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Cloud Applications

Bosch steigt beim Ride Sharing ein

Europas größter Autozulieferer Bosch setzt auf das eTravel-Marktsegment Ride Sharing. Der Konzern hat dafür einen neuen Geschäftsbereich gegründet und das US-Carpooling-Startup SPLT gekauft.

05.03.2018 Isabelle Reiff
Quelle: SPLT
Quelle: SPLT

Bosch hat sich ein vielversprechendes Segment ausgesucht: Laut dem Online-Ortal Statista wird die Zahl der Nutzer von Ride Sharing bis 2022 weltweit um 60 % auf 685 Millionen Menschen steigen. Bisher zielen die meisten Sharing-Angebote vor allem auf Menschen, die zufällig in die gleiche Richtung fahren oder spontan eine Fahrt buchen möchten. Berufspendler sind weniger im Fokus. Genau für sie hat das von Bosch übernommene Startup Splitting Fares Inc. (SPLT) eine Plattform entwickelt, mit der Unternehmen, Universitäten oder Stadtverwaltungen Fahrgemeinschaften für ihre Mitarbeiter organisieren können. Der B2B-Ansatz hat den zusätzlichen Vorteil, dass Pendler mit Kollegen zur Arbeit fahren statt mit völlig Fremden. Boschs dafür neu geschaffener Geschäftsbereich Connected Mobility Solutions und soll das Service-Portfolio sukzessive weiter ausbauen. Über 600 Mitarbeiter hat das Unternehmen dafür abgestellt.

Bereits seit 2016 verleiht die Bosch-Tochter COUP in Berlin Elektroroller. Nach Paris im vergangenen Jahr geht das eScooter-Sharing dieses Jahr auch in Madrid an den Start. Zum Einsatz kommt dabei auch die Automotive Cloud Suite von Bosch.