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Mobile Solutions

Bessere Handy-Fotos schießen dank KI

Huawei bringt das erste Handy mit Triple-Kamera auf den Markt. Die zusammen mit Leica entwickelten Linsen werden von einem KI-Chip angesteuert, der für optimale Bildqualität sorgen soll.

18.04.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Huawei
Quelle: Huawei

Im letzten Jahr erforschte Huawei in einer Studie, in welchen Bereichen sich Konsumenten Unterstützung durch ihr Smartphone wünschen. Mehr als ein Drittel der Befragten nannten dabei Hilfe beim Fotografieren. Genau die liefert der chinesische Konzern jetzt durch einen Chip mit künstlicher Intelligenz (KI) in der Handy-Kamera: Kirin 970 ist eines der ersten Ein-Chip-Systeme (SoC) mit Neural Processing Unit (NPU). Dank ihm erkennen die neuen Huawei-P20-Smartphones über 500 Szenarien in 19 Kategorien und wählen optimale Einstellungen, ob für Architekturaufnahmen oder für Porträts. Auch Selfies werden schöner dank gesünderer Hauttöne und besser erfasster Gesichtsdetails. Aus der Hand geschossene Nachtaufnahmen sollen auch bei langer Belichtungszeit nicht verwackeln. Die KI-unterstützte Komposition macht sogar Vorschläge, beispielsweise bei Gruppenaufnahmen oder Landschaften.

Die drei Linsen der Leica-Kamera bestehen aus einem 40-MP-RGB-Sensor, einem 20-MP-Monochrom-Sensor und einem 8-MP-RGB-Sensor mit 80mm-Teleobjektiv. Es handelt sich um die derzeit größte Pixelzahl bei einem modernen Handy.