Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Future Mobility

Beim Carpooling steigt die Konkurrenz

Carpooling-Services liegen im Trend, neben neuen Anbietern kehren auch altbekannte auf den Markt zurück. Gleichzeitig nimmt die Automobilindustrie das Thema auf.

21.12.2017
Quelle: Wunder
Quelle: Wunder

Das Hamburger Startup Wunder war 2014 wegen Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz verboten worden, weil es Mitfahrgelegenheiten auf dem Weg in die Stadt oder zur Arbeit organisiert hatte.

Wunder wich nach Osteuropa und Südostasien aus, überarbeitete seine App und kehrt nach Westeuropa zurück. Die Software vermittelt Shuttle-Services, bei denen sich mehrere Personen ein Fahrzeug teilen. Im Unterschied zu Uber will Wunder den Service nicht selbst betreiben, sondern die Software an Gemeinden, Verkehrsunternehmen und Automobilhersteller verkaufen. Erste Kunden hat die Firma in Turin und Barcelona bereits gefunden.

Auch andere Unternehmen experimentieren mit Shuttle-Diensten. Die mehrheitlich zu Daimler gehörende Firma MyTaxi stellte in Hamburg ihren Dienst Match vor, bei dem sich mehrere Taxikunden mit ähnlichen Routen einen Wagen teilen. Volkswagen hat die Tochterfirma MOIA gegründet, die seit Oktober mit den gleichnamigen Elektrobussen in Hannover ein Ridepooling-Konzept ausprobiert, bei dem sich mehrere Passagiere mit ähnlichen Fahrzielen über eine App zusammentun.

Ab 2018 soll der Test auf Hamburg erweitert werden. Ein ähnliches Konzept verfolgt das Berliner Startup CleverShuttle , das unter anderem von Daimler und der Deutschen Bahn unterstützt wird und aktuell in Berlin, Hamburg, Leipzig und München aktiv ist.