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Future Mobility

Bei der vernetzten Mobilität tobt der Systemkampf

Mobilfunk oder WLAN? Noch ist nicht entschieden, wie Fahrzeuge künftig untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur vernetzt werden. Ein neues Firmenkonsortium setzt auf Mobilfunk und startet entsprechende Feldversuche in Japan.

30.01.2018 Roland Freist
Quelle: Volkswagen AG
Quelle: Volkswagen AG

Bereits seit 2016 existiert die Spezifikation für Cellular Vehicle-to-Everything (C-V2X) , eine Mobilfunktechnik für den Austausch von Straßen- und Fahrzeuginformationen. Nun will ein Konsortium aus den Firmen Continental, Ericsson, Nissan, NTT DoCoMo, Oki und Qualcomm Feldversuche mit der neuen Technik in Japan starten. Getestet werden soll die Eignung für den praktischen Betrieb; vor allem aber will das Konsortium die Vorteile gegenüber der konkurrierenden Technik pWLAN demonstrieren, auf die beispielsweise Volkswagen setzt .

C-V2X soll Daten über Gefahrenstellen liefern, die außerhalb der Sichtweite des Fahrers lauern. Diese Informationen können über das Mobilfunknetz per Internet aus der Cloud kommen. Der WLAN-Standard pWLAN hingegen ermöglicht zwar eine direkte Kommunikation der Fahrzeuge und sieht auch Funkbarken vor. Eine übergreifende Funkinfrastruktur fehlt jedoch bislang. Das auf Mobilfunk basierende C-V2X könnte hingegen auf eine bereits vorhandene Netzwerkinfrastruktur zurückgreifen.

Die geplanten Tests in Japan sind nicht die einzigen Feldversuche mit C-V2X. Bereits im Dezember 2017 hat Continental zusammen mit Huawei die Technik in China erprobt , und im vergangenen Oktober kündigten Qualcomm, AT&T, Ford und Nokia Tests in den USA an.

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