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Future Mobility

Autonome Fahrzeuge lernen das Improvisieren

Forscher am MIT arbeiten an einer Technologie, mit der autonome Fahrzeuge auch in unpräzise kartierten Regionen und bei extremer Witterung sicher fahren sollen.

23.05.2018 Dirk Bongardt
Quelle: Youtube/MITCSAIL
Quelle: Youtube/MITCSAIL

Selbstfahrende Autos und Lastwagen funktionieren bislang nur mit hochpräzisen Karten und unter gemäßigte Witterungs- und damit Straßenverhältnissen. Mit "MapLite" haben Forscher am MIT jetzt ein Framework entwickelt, mit dem die Fahrzeuge improvisieren sollen und und ihren Weg auch unter erschwerten Bedingungen und ohne 3D-Karten finden. Das berichtet das Online-Magazin "Engadget" . Die Fahrzeuge bestimmen ihren Standort per GPS und errechnen daraus sowohl den Weg zum eigentlichen Zielort als auch zu einem Ziel innerhalb des Bereichs, den ihre Sensoren erfassen können. Mittels dieser Sensoren erkennt das System auch die Fahrbahnränder. Derzeit ist MapLite noch nicht jeder Situation gewachsen, insbesondere Bergstraßen und andere Straßenverläufe mit extremen Höhenunterschieden stellen noch Hindernisse dar.

Autonome Fahrzeuge werden nach Ansicht von Experten bereits in wenigen Jahren das Straßenbild prägen. So hat Renault erst kürzlich auf dem Genfer Autosalon seine Studie "EZ-GO" vorgestellt, ein autonom fahrendes Elektrotaxi, das bis zu sechs Personen sicher befördern soll -–allerdings nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und nur im kInnenstadtbereich. Serienreife erreichen soll in diesem Jahr die KI-Plattform "ZF ProAI" , die der Autozulieferer ZF Friedrichshafen in Kooperation mit Nvidia entwickelt hat. Auch diese Plattform wird autonomes Fahren zunächst lediglich in gut erschlossenen Gebieten ermöglichen.