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Communication & Networks

Aus Telefonhäuschen werden "Small Cells"

Die Deutsche Telekom will die noch vorhandenen öffentlichen Telefonzellen als Mobilfunkstationen nutzen, um die Netzabdeckung zu verbessern.

27.06.2018 Roland Freist
Quelle: Telekom
Quelle: Telekom

Gerade in innerstädtischen Bereichen ist die Netzabdeckung im Mobilfunk häufig nicht ausreichend. Die Deutsche Telekom will nun gegensteuern und in den kommenden Jahren die Zahl der Basisstationen von 27.000 (Stand: 2017) auf 36.000 im Jahr 2021 erhöhen. Zudem sollen als Ergänzung "Small Cells" eingesetzt werden: kleine, kompakte Basisstationen von der Größe einer Schuhschachtel, die Funkzellen mit einer Reichweite von etwa 200 Metern errichten können. Das gab der Konzern bei seinem Kapitalmarkttag in Bonn sowie in einem YouTube-Video bekannt. Die Small Cells sind per Glasfaserkabel mit dem Netz verbunden und arbeiten aktuell mit einer Frequenz von 2,6 GHz. Sie sollen in Zukunft jedoch auch andere Frequenzen bereitstellen können. Als Installationsbasis will die Telekom unter anderem die letzten noch bestehenden Telefonhäuschen, aber auch Hauswände und -dächer, Parksäulen und Laternenmasten nutzen.

Bei den europäischen Landesgesellschaften der Telekom soll die Zahl der Basisstationen und Small Cells von aktuell etwa 41.000 auf 47.000 im Jahr 2021 steigen.