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Workspace 4.0 & Collaboration

Auf Wissen und Sozialkompetenz kommt es an

Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss in die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter investieren. Denn in der Arbeitswelt 4.0 sind vor allem technisches Wissen, mehr Sozialkompetenzen und auch Kreativität gefragt.

15.06.2018 David Schahinian
Quelle: McKinsey & Company
Quelle: McKinsey & Company

Einer Studie der Beratungsfirma McKinsey zufolge werden Automatisierung und künstliche Intelligenz dazu führen, dass in Deutschland der Anteil an Arbeit, der technisches Wissen voraussetzt, bis 2030 um bis zu 55 % steigt. Arbeitsplätze, die soziale und emotionale Fähigkeiten voraussetzen, sollen um knapp ein Viertel auf dann 20 % zunehmen. Im gleichen Zeitraum werde der Anteil an manueller Arbeit in Deutschland um 22 % zurückgehen. Lediglich der Gesundheitssektor schere aus, da der Bedarf an Krankenschwestern, Pflegern oder Physiotherapeuten aufgrund des demografischen Wandels weiter steige.

Aus den Ergebnissen folgert McKinsey, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter gezielt aus- und weiterbilden müssen. Jede vierte von mehr als 3.000 befragten Führungskräften äußert bereits die Sorge, Wachstumsziele wegen Fachkräftemangels zu verfehlen. Die Berater bezeichnen es als Kernaufgabe von Unternehmen, Mitarbeiter mit Fähigkeiten für die Zukunft auszustatten.

Um den bereits jetzt spürbaren Engpass abzufedern, entscheiden sich immer mehr Firmen für berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen. Das zeigen die "Weiterbildungstrends in Deutschland 2018" , für die die Studiengemeinschaft Darmstadt 300 Personalverantwortliche befragen ließ. Die wichtigste Zielgruppe für Unternehmen sind demnach die eigenen Azubis.