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Mobile Solutions

Auch Schlafen wird jetzt smart

Die Melatoninausschüttung lässt sich mit künstlichem Licht beeinflussen, Tiefschlafphasen können durch niederfrequente Tonfolgen gesteuert werden. Zwei neue smarte Schlafmasken wollen Schlafstörungen damit den Garaus machen.

24.01.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Philips
Quelle: Philips

Digitale persönliche Assistenten sind auf dem Vormarsch. Dazu gehören nicht nur solche, die auf Zuruf Befehle entgegennehmen oder Körperfunktionen tracken. Nach dem Vorbild von Hörgerät und Insulinpumpe kommen jetzt auch Geräte auf den Markt, die direkten Einfluss auf den Körper nehmen. Anwendungsfall und Volksleiden Nummer Eins sind Schlafstörungen.

Wer damit zu tun hat, erreicht oft nur noch oberflächliche Schlafstadien und findet keinen erholsamen Tiefschlaf mehr. Das von Philips auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellte SmartSleep-Stirnband soll gezielt einen traumlosen Tiefschlaf auslösen. Erreicht wird dies durch leise Töne in einer Frequenz zwischen 0,5 und 3 Hertz, die das Gehirn in den für Tiefschlaf typischen Delta-Zustand versetzen.

Ein anderes Stirnband ist sogar wissenschaftlich geprüft und wird von der NASA gefördert: Die Maske des kalifornischen Startups Lumos setzt Lichtimpulse ein und soll damit Schlafstörungen in Folge von Jetlag verhindern. Eine Nacht vor dem Abflug setzt man die Maske auf und ist dann bei Ankunft bereits an die neue Zeitzone angepasst. Beide Applikationen werden natürlich per App gesteuert.