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Wegweiser Mittelstand

Aspekt 7: Digitale Strategie

Die "digital" mobile Strategie ist ein Schlüsselfaktor, um Ihre Prozesse zu beschleunigen.

21.02.2017
Designed by Pressfoto / Freepik
Bildquelle: Designed by Pressfoto / Freepik

Arbeit "digital" mobil organisieren

Die "Aktivitätsdrehscheibe" Arbeitsplatz definiert sich neu. Die digitale Welt überwindet physische Hindernisse, die bisher die Zusammenarbeit von Menschen erschwert haben. Der Arbeitsplatz kann immer dort sein, wo man sich selbst befindet. Bilden Sie Arbeitsumgebungen mobil und mithilfe cloudbasierter Technologien virtuell ab. Diese werden so vom Aufenthaltsort UND vom eingesetzten Endgerät unabhängig.

Innovative digitale Technologien mit den eigenen Fähigkeiten verbinden

Um nun Geschäftsprozesse durch mobile Endgeräte und Applikationen effizienter gestalten zu können, benötigen Sie eine eigene, "digital" mobile Strategie! Im Rahmen dieser Strategie gilt es, festzulegen, welche Ihrer Unternehmensziele Sie mit "Mobile" am besten unterstützen können:

  • Verbesserung von Service-Spektrum und -Qualität für Ihre Kunden
  • Erweiterung und Innovation Ihres Produkt- und Dienstleistungsportfolios
  • Steigerung der Effizienz Ihrer Arbeitsabläufe
  • Steigerung der Produktivität Ihrer Mitarbeiter
  • Steigerung Ihrer Umsätze und Marktanteile

Für die Entwicklung ihrer "digital" mobilen Strategie sollten Sie auch folgende Details klären: Wie sollen die mobilen Touchpoints aussehen? Ist gewünscht, dass Ihre Kunden Produkte und Dienstleistungen im mobilen digitalen Umfeld nutzen – wenn ja, wie? Welche neuen Möglichkeiten lassen sich durch die Vernetzung Ihres Unternehmens mit mobilen Endgeräten eröffnen? Welche Prozesse und Strukturen müssen modifiziert werden, um die digital mobile Strategie implementieren zu können? Welche Schnittstellen, Apps oder Tools müssen integriert werden?

Stellen Sie sich zusätzlich auch folgende Fragen: Welche Informationen werden auf dem mobilen Gerät benötigt? Was wird der Nutzer mit diesen Daten tun? Soll er sie verändern können oder müssen sie nur angezeigt werden? Muss der Zugriff auf die Daten auch möglich sein, wenn keine Internetverbindung besteht? Wie können die Daten vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden? Wo, in welchem Umfang und wie lange werden Nutzerdaten gespeichert? Wie schutzwürdig sind diese und wie sieht das Sicherheitskonzept aus? Wie muss das Einverständnis im Rahmen geltender Datenschutzbestimmungen eingeholt werden?

Um die konkreten Einsatzfelder für Ihr eigenes Unternehmen definieren zu können, sollten Sie sich mit den mobilen Geräten der unterschiedlichen Plattformen (Apple iOS, Android, Windows), deren Eigenschaften, den dazu gehörenden Services sowie den relevanten Apps vertraut machen.

Um gut für die Entwicklung und Umsetzung einer nachhaltigen mobilen Strategie gewappnet zu sein, braucht es auch eine sogenannte "Mobile Governance". Das ist ein Regelwerk, das die Führung, Organisationsstrukturen und Abläufe definiert. Es stellt sicher, dass "Mobile" die definierten Unternehmensziele wirklich unterstützt. Darauf basiert eine Vielzahl von Funktionen.

Dazu gehören zum Beispiel das Management der Endgeräte, Apps und Daten oder das Monitoring der Mobilfunknutzung, um Bedarfe analysieren und mobile Services gezielt im benötigten Umfang bereitstellen zu können.

Professionelle Dienstleister integrieren

Wenn Sie dies nicht in Ihrem Unternehmen leisten können, greifen Sie auf einen externen Dienstleister und dessen Know-how zu.

Von IoT, M2M bis Mobilfunk und Festnetz bieten diese Unternehmen ganzheitliche und sichere Lösungen mit optimaler Vernetzung für verschiedenste Kundenanforderung an.

Treffen Sie schriftlich feste vertragliche Vereinbarungen über zu erledigende Aufgaben, die dafür abzurechnenden Kosten, die Verfügbarkeit von Daten und Services, über die Art und Qualität der Datenverarbeitung, Datenspeicherung, über die Einhaltung von Datenschutz, Datensicherheit und – nicht zuletzt – über die Datenherausgabe bei Vertragsende, wenn diese beim Dienstleister gespeichert werden.

Telefónica Deutschland beispielsweise treibt mit seinem Produktportfolio den digitalen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft voran. Das Unternehmen ermöglicht allen Kunden und Partnern einen einfachen Zugang zur digitalen Welt – ausgerichtet an ihren tatsächlichen Bedürfnissen. Dabei steht die Kundenorientierung im Fokus – mit höchsten Ansprüchen an das Kundenerlebnis bei Netz, Produkten und Services.

Professionelle mobile Apps einsetzen

Die große Mehrheit der Entscheidungsträger von Unternehmen in Deutschland (83 Prozent) glaubt laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture, dass mobile Apps für eine erfolgreiche Digitalisierung wichtig sind. Professionelle mobile Apps von Branchensoftware-Anbietern sorgen für eine höhere Effizienz und Produktivität, weil Mitarbeiter jederzeit ortsunabhängig arbeiten können und der Datenbestand so immer auf dem aktuellen Stand bleibt.

Mit individuellen App-Entwicklungen lassen sich bei Bedarf auch individuelle, hohe Sicherheitsstandards garantieren. Das gilt sowohl in Bezug auf Zugriffsschutz und Identifikation als auch auf die Absicherung von Datenübertragung und -speicherung. Ferner kann bei speziell für ein Unternehmen entwickelten Apps natürlich Einfluss auf Funktionen und Oberfläche genommen werden, um eine optimale Bedienung sowie alle benötigten Arbeitsprozesse abzudecken.

Sie sollten deshalb prüfen, ob und für welche Prozesse und Anwendungen die Entwicklung eigener Business-Apps sinnvoll ist. Der Aufwand dafür bleibt meist überschaubar. Während die Kosten für PC-Software in die Millionen gehen können, sind diese für eine vom Profi individuell programmierte neue mobile App in der Regel deutlich günstiger. Branchensoftware-Hersteller liefern Apps natürlich auch als optionales "Zubehör" zu komplexen Business-Lösungen.

Im Netz gibt es aber auch Baukastensysteme, in denen Sie grafische Elemente zu einer einfachen persönlichen App zusammenstellen können. Beispiele für solche App-Baukästen sind App Yourself oder App Inventor.

Arbeitsplätze flexibilisieren

Wenn Sie Arbeitsplätze in den Kontext von Mobility und Digitalisierung stellen, stoßen Sie unweigerlich auf den Begriff Arbeiten 4.0. Hier stehen vor allem die Menschen im Mittelpunkt. Deshalb gilt es, bei den Mitarbeitern Schranken abzubauen – gedanklich und emotional. Es gilt für jeden Einzelnen, die Veränderungen, die mit der digitalen Transformation einhergehen, klar zu analysieren und das für sich herauszuziehen, was konkret positiv sein könnte. Es geht also darum, die Ratio über die Emotion zu stellen.

Ein positives Argument ist zum Beispiel das Mehr an Flexibilität in der Gestaltung der Arbeit UND des eigenen Lebens: wohnen, wo man will; arbeiten, wann man will; Leben und Arbeiten sinnvoll verbinden; Zeit, Wege und Geld sparen.

"Fazit<\/b>
Natürlich unterscheiden sich mobile Strategien inhaltlich von Unternehmen zu Unternehmen. Sie sind abhängig davon, in welcher Branche es tätig ist, wie groß es ist, wie international die Geschäftsbeziehungen sind, ob die Kunden sich aus Endverbrauchern (B2C) oder anderen Unternehmen (B2B) rekrutieren, wie die Absatzwege organisiert sind, um nur einige Beispiele zu nennen.

Mit dem Begriff "\n\t\n\t\n\t\n\t\n\t\n\t\n\t\n\t\t\n\t\t\t\t\t\n\t\t\tMobility<\/a>\n\t\t\n\t\n" werden auch so unterschiedliche Begriffe verbunden wie App Stores, Location Based Advertising, Bring Your Own Device (BYOD), Mobile Device Management (MDM), Beacons, Mobile Enterprise Application Platform (MEAP) und noch vieles mehr. Es gibt deshalb kein strategisches Patentrezept.

Auf jeden Fall ist es wichtig, dass Sie Ihre mobile Strategie in die Gesamt- oder zumindest in die Digitalstrategie Ihres Unternehmens einbetten, um bei der Umsetzung auf das richtige Ziel ausgerichtet zu sein und den Gesamtüberblick zu behalten.

In diesem Zusammenhang sollten Sie auch definieren, wie sich Ihr Unternehmen künftigen Entwicklungen gegenüber verhalten soll, wie mit Trends und den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen umgegangen wird. Nicht zuletzt muss klar sein: Sicherheit, Nutzen und Flexibilität müssen untereinander in einem vernünftigen Verhältnis stehen. <\/td><\/tr>"

Anhand der folgenden Punkte können Sie überprüfen, inwieweit Sie sich der Bedeutung einer "digital" mobilen Strategie als Schlüsselfaktor für die Beschleunigung Ihrer Prozesse bewusst sind.

"10 Prüfpunkte<\/td><\/tr>1<\/td>Unser Tagesgeschäft ist ohne den Einsatz mobiler Endgeräte kaum noch vorstellbar.<\/td><\/tr>2<\/td>Wo es möglich ist, flexibilisieren wir durch den Einsatz mobiler Informations- und Kommunikationswerkzeuge die Arbeitsorte und Arbeitszeiten in unserem Unternehmen.<\/td><\/tr>3<\/td>
Wir glauben, dass die Nutzung mobiler Business-Apps bei der erfolgreichen Digitalisierung unseres Unternehmens eine wichtige Rolle einnimmt.
<\/td><\/tr>4<\/td>Wir informieren uns laufend über mobile Geräte der unterschiedlichen Plattformen sowie relevante Apps, um neue Einsatzfelder identifizieren zu können.<\/td><\/tr>5<\/td>Wir haben erkannt, dass es ein großer Vorteil ist, unabhängig von Ort und Zeit gemeinsam an einem Projekt arbeiten zu können. <\/td><\/tr>6<\/td>Bei uns kommen nur Apps zum Einsatz, die die Effizienz der Mitarbeiter einerseits und den Schutz und die Sicherheit von Daten und Know-how andererseits gewährleisten.<\/td><\/tr>7<\/td>Wir analysieren die Veränderungen, die mit dem digitalen Wandel und der "Mobilisierung" der Arbeit einhergehen, um die erfolgskritischen Faktoren für unser Unternehmen besser bewerten zu können.<\/td><\/tr>8<\/td>Wir haben erkannt, dass Mitarbeiter mit einer breit angelegten Ausbildung und ausgeprägten sozialen Fähigkeiten eine wichtige Voraussetzung für die Flexibilisierung von Arbeit und Arbeitsplätzen sind.<\/td><\/tr>9<\/td>Wir setzen im Rahmen einer "digital"mobilen Strategie in unserem Unternehmen auch auf neue Modelle der Zusammenarbeit mit externen Partnern.<\/td><\/tr>10<\/td>Wir wissen, dass es eine gesunde Ausgewogenheit zwischen Sicherheitsvorkehrungen und der Offenheit des Systems braucht, um "digital" mobil geprägte Prozesse, Geschäftsfelder, Services oder gar neue Geschäftsmodelle zu schaffen.<\/td><\/tr>"