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Startups

Arbeiten für Startups muss man sich leisten können

Weniger Gehalt, weniger Boni, weniger Urlaub – dafür mehr Arbeit: Fachkräfte in Startups müssen gegenüber den Kolleginnen und Kollegen in der klassischen Industrie zahlreiche Nachteile in Kauf nehmen.

25.06.2018 David Schahinian
Quelle: gehalt.de
Quelle: gehalt.de

Zu diesem Schluss kommt eine Studie von gehalt.de und gruenderszene.de . Die beiden Portale haben insgesamt knapp 1.600 Beschäftigte in Jungunternehmen zu ihrer Vergütung befragt. Demnach erhalten Fachkräfte ohne Personalverantwortung im Schnitt lediglich 41.000 Euro, während in der klassischen Industrie etwa 57.500 Euro gezahlt werden. Noch deutlicher fällt der Unterschied bei den Führungskräften aus: Sie verdienen in der Old Economy 95.800 Euro, in einem Startup aber nur 54.300 Euro. Darüber hinaus sind Prämien für sie in klassischen Unternehmen eher die Regel, während es sie nur bei 20 % der Jungunternehmen gibt. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich bei den Urlaubstagen und der Arbeitszeit: In Startups liegt die wöchentliche Arbeitszeit zwei Stunden höher.

Diesen Nachteilen stehen aber einige ideelle Vorteile gegenüber. So können Beschäftigte in Startups schnell viel Verantwortung übernehmen, heißt es bei gehalt.de. Zudem sind die Aufgabengebiete meist breiter gefächert. Auch mehr Selbstständigkeit ist gefragt und möglich. Der Startup-Experte Johannes Ellenberg empfiehlt den Einstieg bei einem Startup vor allem Berufsanfängern: "Der in meinen Augen größte Vorteil ist die in der Regel wesentlich steilere Lernkurve im Vergleich zu einem Job in einem etablierten Unternehmen."