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OpenStack & Open Source

Alexa & Co bekommen Open Source-Konkurrenz

Die Datenbasis stammt von Mozillas Common-Voice-Projekt. Ein Startup aus Kansas hat damit den smarten Lautsprecher Mark geschaffen, der sich individuell aufrüsten lässt.

28.02.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Mycroft AI
Quelle: Mycroft AI

Wie wär's mit sonorem Bass statt erhobener Frauenstimme? Mark II von Mycroft ist die quelloffene Alternative zu Echo, HomePod und Konsorten. In tiefer Tonlage beantwortet das kaffeetassengroße Gerät alle Fragen, die Alexa typischerweise gestellt werden. Es merkt sich Termine, spielt individuelle Lieblingsmusik. Der große Unterschied: Soll Mark online shoppen, hat er dabei keine Plattformpräferenzen, und nichts vom Gesprochenen verlässt den Raum. Außerdem ist der zugrundeliegende Quellcode eine Open Source, kann heruntergeladen und modifiziert werden.

Hinter Mycroft stecken eine Menge begeisterter Entwickler, eine erfolgreiche Kickstarterkampagne und nicht zuletzt auch Mozilla. Die Foundation setzt sich mit ihrem Common-Voice-Projekt gegen die Monopolisierung der digitalen Spracherkennung ein. Der entstandene Sprachdatensatz muss jedoch noch verbessert werden. Daher freut sich auch Mycroft über jeden Nutzer, der seine Sprachdaten freiwillig dem Mycroft Open Dataset überlässt.

Mark lässt sich übrigens auch in "Trinity" umbenennen – und klingt dann sogar ein bisschen nach Carrie-Anne Moss .