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Software Architecture & Development

Agilität und Planbarkeit schließen sich nicht aus

Sollte Software lieber nach dem linearen Wasserfallmodell entwickelt werden, oder nach einer agilen Methode? Am besten mit einer Mischung, meint die Firma Scopeland Technology, und schlägt ein Modell vor, das die Vorzüge beider Methoden vereinen soll.

16.04.2018 David Schahinian
Quelle: Scopeland

Das deutsche IT-Unternehmen hat in einem Whitepaper sein sogenanntes phasenagiles Modell vorgestellt. Ziel ist eine möglichst zügige, effiziente und planbare Fertigstellung eines fest definierten Projektumfangs. Methoden agiler Softwareentwicklung wie SCRUM setzen dagegen auf schnelle Erstverfügbarkeit und ständige Weiterentwicklung; doch auch darauf muss man laut Sopeland mit dem neuen Modell nicht verzichten. Verkürzt ausgedrückt, wird das Vorhaben in Projektphasen aufgeteilt, innerhalb denen ein Maximum an Agilität möglich sein soll. Über die ganze Projektlaufzeit hinweg stehen alle Beteiligten in engem und direktem Kontakt.

Scopeland nutzt das Modell nach eigenen Angaben fast ausschließlich; man habe „durchgängig positive“ Erfahrungen gemacht. Das Modell ermögliche agile Festpreisprojekte, ohne unkalkulierbare Risiken für Auftraggeber oder Auftragnehmer. Trotz der großen Flexibilität sei es so gut planbar und steuerbar wie das klassische Wasserfallmodell .

Wer sich bereits ganz der agilen Softwareentwicklung verschrieben hat, sollte auf den vertraglichen Rahmen achten, rät Rechtsanwalt Oliver Wolf von der Kanzlei Plutte. Trotz aller Agilität sollten die angewendete Methode, die im Vertrag verwendeten Fachbegriffe, die Rollen sowie das geplante Vorgehen so konkret wie möglich beschrieben werden. Ebenfalls festgehalten werden sollte, ob der Auftragnehmer den Entwicklungsprozess in eigener Verantwortung organisiert, oder ob der Auftraggeber die Hauptverantwortung trägt.