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Startups

Afrika erlebt einen Startup-Boom

2018 scheint ein gutes Jahr für Startups in Afrika zu werden. Der Kontinent erlebt einen Startup-Boom. Seit Januar wurden mehr Investitionen gesammelt als im gesamten Jahr 2017.

13.07.2018 Quelle: t3n Jörn Brien
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Viel ist in Europa nicht bekannt über die afrikanische Startup-Szene. Einige Branchenbeobachter dürften schon einmal etwas über den Amazon-Klon Jumia gehört haben. Die Rocket-Internet-Beteiligung soll einen Börsengang planen. Ein Blick nach Süden lohnt sich aber. Denn Afrika erlebt derzeit offenbar einen kleinen Startup-Boom.

In der ersten Jahreshälfte 2018 wurde schon so viel Geld in afrikanische Jungunternehmen gepumpt wie im gesamten vergangenen Jahr, wie Quartz berichtet. Gegenüber den ersten sechs Monaten 2017 konnte die Investitionssumme sogar vervierfacht werden. Insgesamt stehen im ersten Halbjahr laut Weetracker 118 abgeschlossene Deals mit einem Volumen von 168,6 Millionen US-Dollar zu Buche.

Startup-Boom in Afrika: Fintechs beliebtestes Ziel für Investoren

Fintechs sind mit Abstand das beliebteste Investitionsziel. Offenbar setzen Investoren gern auf Startups, die das Bezahlen und das Bankenwesen in Afrika einfacher machen wollen. Vier der zehn größten Deals mit einem Volumen von insgesamt 95 Millionen Dollar gab es für Fintechs. Mit 47,5 Millionen Dollar die größte Einzelinvestition zwischen Januar und Juni verbuchte der digitale Bezahldienstleister Cellulant.

Weetracker erhebt bei seiner Analyse der afrikanischen Startup-Szene keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So werden eigenen Angaben zufolge keine Deals im Industriebereich mit in die Berechnung aufgenommen. Das Venture-Capital-Unternehmen Partech Ventures kam in seinem Jahresbericht für 2017 dagegen auf eine Investitionssumme von 560 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Dem Startup-Barometer von EY zufolge gab es für europäische Startups 2017 über 3.600 Finanzierungsrunden mit einem Wert von gut 19 Milliarden Dollar.

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