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Workspace 4.0 & Collaboration

Ärzte wünschen sich mehr E-Health-Angebote

Mediziner stehen digitalen Lösungen zur Versorgung ihrer Patienten überwiegend positiv gegenüber. Das ist das Ergebnis einer Studie der gesetzlichen Krankenversicherung DAK-Gesundheit.

20.02.2018 Dirk Bongardt
Quelle: iStock/DAK-Gesundheit
Quelle: iStock/DAK-Gesundheit

Gemeinsam mit der Ärzte Zeitung, dem Hartmannbund, der EPatient RSD GmbH und dem Ärztenetzwerk esanum.de hat die DAK-Gesundheit 1147 Mediziner in ganz Deutschland zu digitalen Lösungen im Gesundheitswesen befragt. Demnach sieht eine deutliche Mehrheit Videosprechstunden und Online-Coachings als nützliche Möglichkeiten – nicht zuletzt, um Versorgungsengpässe in ländlichen Regionen aufzufangen. Drei Viertel der Befragten sehen in digitalen Technologien auch eine Chance zu wirtschaftlicherem Arbeiten. 85 % sind außerdem sicher, dass sich neue medizinische Erkenntnisse und Leitlinien schneller verbreiten lassen. Fast 90 % können sich vorstellen, dass wissenschaftliche Studien mit digitalen Methoden schneller durchgeführt werden können.

Digital Health wird auch auf der CEBIT 2018 einen bedeutsamen Schwerpunkt bilden: Im Rahmen der d!talk healthcare Konferenz am 13. Juni informieren Experten darüber, welchen Auswirkungen die Digitalisierung auf Patienten und Ärzte und auf das Gesundheitssystem insgesamt haben werden. Zu den großen Herausforderungen aus Sicht von Patienten und Medizinern gleichermaßen zählt der Datenschutz. Dass die digitale Patientenakte bislang wenig Zuspruch erhält, dürfte aber auch noch andere Gründe haben: Nur jeder zweite der in zitierten Studie befragten Mediziner hatte davon bislang noch nicht gehört.