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Communication & Networks

5G soll die Brücke zum Glasfaserkabel schlagen

Telefónica Deutschland plant, für den Anschluss ans schnelle Glasfaserkabel auch 5G-Funktechnik einsetzen. Damit soll die letzte Meile bis zum Kunden überbrückt werden.

03.05.2018 Roland Freist
Quelle: dpa, mbk bsc
Quelle: dpa, mbk bsc

Markus Haas, der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschland, hat in einem Interview mit der "Rheinischen Post" ein Pilotprojekt für Fixed Wireless Access per 5G-Technik angekündigt. Jeweils bis zu 50 Haushalte in Hamburg und München sollen in diesem Jahr über Mobilfunk mit schnellem Internet versorgt werden. Telefónica werde dazu entlang der bestehenden Glasfasertrassen in den Straßen kleine Mobilfunkstationen installieren, die dann spezielle, 5G-fähige WLAN-Router in den Wohnungen versorgen sollen. Die Pläne der Bundesregierung, jeden Haushalt mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen, hält Haas aufgrund der erforderlichen baulichen Maßnahmen für nicht durchführbar.

Die Telekom sieht das ähnlich. Arash Ashouriha, der Senior Vice President Technology Innovation bei dem Bonner Konzern, nannte Fixed Wireless Access im Interview mit dem IT-Portal "Golem" eine Brückentechnologie, die sich überall dort einsetzen ließe, wo sich das Verlegen von Glasfaserkabeln nicht lohnt.