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Data Center, Server & Storage Solutions

32-Terabyte-SSD geht in die Produktion

Die 2016 vorgestellte 2,5-Zoll-Disk mit 32 Terabyte hat Produktionsreife erlangt. Bei den 3,5-Zoll-Modellen liegt die Grenze aktuell sogar schon bei 50 Terabyte.

02.03.2018 Roland Freist
Quelle: Samsung
Samsung

Insgesamt 30,72 Terabyte passen netto auf die neue Samsung PM1643 , deren Herstellung in Südkorea begonnen hat. Die SSD im 2,5-Zoll-Formfaktor arbeitet mit V-NAND-Speicher, der aus 64 Layern mit jeweils 512 GByte Kapazität besteht. Das Vorgängermodell aus dem Jahr 2016 kam noch auf rund 16 Terabyte. Die Leseraten der neuen Disk liegen bei 400.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second), die Schreibraten bei 50.000 IOPS. Beim Lesen und Schreiben sequenzieller Daten kommt die PM1643 auf Geschwindigkeiten von 2,1 beziehungsweise 1,7 GByte/s. Der SSD-Controller besteht aus neun eigenständigen Geräten, die in einem Bauteil zusammengefasst wurden. Die SSD darf laut Samsung täglich mit bis zu 30,72 Terabyte Daten gefüllt werden, die Garantie beläuft sich auf fünf Jahre. Preise hat der Hersteller noch nicht bekanntgegeben.

Bei den aktuellen 3,5-Zoll-Modellen passt sogar noch mehr Speicher in das Gehäuse. Viking Technology hat im vergangenen Jahr die UHC-Silo mit Kapazitäten von 25 und 50 Terabyte Speicher vorgestellt. Die Preise werden nicht öffentlich bekanntgegeben, liegen jedoch vermutlich bei etwa 10.000 und 20.000 US-Dollar. Samsung und Toshiba präsentierten auf dem Flash Memory Summit 2016 sogar Machbarkeitsstudien für SSDs mit 60 beziehungsweise mehr als 100 Terabyte Kapazität.