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Bis 2012 wird sich nach Schätzung des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) das Marktvolumen für telemedizinische Anwendungen in Deutschland nahezu verdreifachen - auf rund 1,4 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt "TeleHealth" veranschaulichte auf der CeBIT 2010, welche neuen Technologien die alltägliche Arbeit in Arztpraxen, Kliniken und Apotheken erleichtern. Aspekte wie die nötige Infrastruktur, die Prävention und Anwendungen aus dem Bereich Home Care standen im Fokus der Fachbesucher. Spezielle Angebote beschäftigten sich mit Praxisthemen wie der IT-unterstützten stationären oder häuslichen Pflege. Hier spielen Smartphones mit Bluetooth- und Internetanbindung eine zunehmende Rolle.
Ein Fazit der CeBIT 2010 ist, dass die allgemeine Akzeptanz lebensrettender Technologien zunimmt, selbst wenn sie heute noch in vielen Bereichen Zukunftsmusik sind: Jeder vierte Deutsche wäre bereit, sich einen Mikrochip unter die Haut pflanzen zu lassen, wenn sich dadurch beispielsweise eine schnellere Rettung im Notfall gewährleisten ließe. Dies ergab eine anlässlich der CeBIT veröffentlichte Umfrage des Branchenverbandes BITKOM.
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