Von Projekten, Anwendern und einer Möwe - die Open-Source-Treffen stellen sich vor
Viele Menschen nutzen heutzutage Open-Source-Software. Oft wird wird diese Software unter anderem von Ehrenamtlichen in ihrer Freizeit entwickelt, dokumentiert, vermarktet und verbessert. Zahlreiche Open-Source-Projekte arbeiten aktiv daran, den Gedanken freier Software und freier Inhalte voranzubringen, und viele Menschen setzen diese Programme ein und profitieren davon. Anders als bei der meisten proprietären Software, können die Nutzer über Blogs, IRC-Kanäle, Mailinglisten und Foren in direkten Kontakt mit den Menschen hinter den Projekten treten.
So schön die moderne Kommunikationswelt auch ist, der persönliche Kontakt ist immer noch am besten. Ein Gesicht zum Namen erleichtert manches, und viele Leute finden durch den persönlichen Kontakt selbst den Weg ins Projekt, um sich dort zu engagieren. Aus diesem Grund haben Mozilla und OpenOffice.org die so genannten Open-Source-Treffen ins Leben gerufen, in deren Rahmen die Macher und die Nutzer von freier Software in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen. Die Projektmitglieder können in direkten Kontakt mit ihren Nutzern treten, um wertvolles Feedback zu bekommen, und die Anwender lernen Leute aus ihrer Region kennen, die am Projekt beteiligt sind.
In München sind die regelmäßigen Treffen sehr erfolgreich. Weitere Städte sind in Planung, um die Veranstaltungsreihe deutschlandweit oder gar darüberhinaus als feste Institution zu etablieren. In ihrem Vortrag berichten Florian Effenberger von OpenOffice.org und Carsten Book von Mozilla, die Initiatoren der Open-Source-Treffen, über ihre Idee, die Umsetzung und ihre bisherigen Erfahrungen. Zielgruppe des Vortrags sind vor allem Mitglieder von Open-Source-Projekten, die selbst ein solches Treffen organisieren wollen, aber auch Interessenten, die als Anwender mehr über die Idee erfahren wollen.